Pädagogik/Psychologie/Heilpädagogik


Psychologie
Dozent: Michael Schobert

Grundlegende Theorien und Modelle der Psychologie und ihre Bedeutung für den erzieherischen Alltag.
Bereiche pädagogische Psychologie, Entwicklungspsychologie, Allgemeine Psychologie
Ziel: Über ein vertieftes Verständnis der psychischen Mechanismen und Vorgänge, sich selbst und auch andere besser verstehen zu können und Praxissituationen fundierter und besser einschätzen und bewältigen zu können.

Modul: Gewalt und Aggression
Kenntnis über Begriffe und Erklärungstheorien
Kenntnis über Methoden zur Gewaltprävention oder dem richtigen Umgang mit gewalttätigen Situationen (Schwerpunkt das Modell der Gewaltfreien Kommunikation von Marshall Rosenberg)

Methoden: Diskussion, Filme, Rollenspiele

Ziel: Durch ein Verständnis des eigenen Denkens und Handelns (Motive, Bedürfnisse und Erwartungen) zu einem besseren Verständnis des Wollens und Handelns der Anderen zu kommen und so gewalttätige Situationen zu vermeiden bzw. besser handhaben zu können.

 

Pädagogik
Dozentin: Christina Hermann

„Wer erziehen will, sei zunächst selber erzogen!“ Dieser tiefgründige und provokante Ausspruch des Psychologen Carl Gustav Jung meint das Folgende: Bevor die Erziehenden das Kind „richtig“ zu erziehen glauben, haben sie an sich selbst zu überprüfen, wie es um ihr eigenes Erziehungsbewußtsein – um ihre dahin gehende Erkenntnisfähigkeit – konkret bestellt ist.

Diese erzieherische Selbsterkenntnisfähigkeit bildet den „roten Faden“ des Pädagogik-Unterrichts, wenn es beispielsweise um die Fachbegriffe „Autorität“, „Erziehungsziele“, „Erziehungsstile“, „Erziehungsmittel“, „Bildung“ sowie „Anlage und Umwelt“ geht.

Damit einhergehend schliesst die an der Kath. Fachakademie gelehrte Pädagogik automatisch die christlich-spirituelle Sinnfrage des erzieherischen Handelns wesentlich mit ein.

 

Heilpädagogik

Dozentin: Edith Drexler-Pelz

„Heilpädagogik ist Erziehung unter erschwerten Bedingungen.“ (Paul Moor)

Inhalte des Heilpädagogik Unterrichts sind ethische Fragen, Grundwissen, Erklärwissen und Handlungsansätze. Ziel ist, angesichts „erschwerter Bedingungen“ erzieherisch handeln zu lernen.

Das Vertiefungsangebot (Modul) zielt darauf ab, durch Begegnungen mit z.B. blinden Menschen, bei Besuchen von heilpädagogischen Einrichtungen und durch Selbsterfahrung die Lebenswelten von Menschen mit Beeinträchtigungen und das Arbeitsfeld „aus erster Hand“ kennen zu lernen.