Zertifikat Erlebnispädagogik

 

Erlebnispädagogik ist eine handlungsorientierte Methode zur Begleitung von Entwicklungsprozessen und zur Förderung von Persönlichkeitswachstum. In der Erlebnispädagogik wird der Mensch in seiner Sozial- und Selbstkompetenz gefördert über sinnliche Erfahrungen, Lernen durch Handeln und direkte Reflexion.

 

Erlebnispädagogik bietet sich insbesondere für die Erzieher an, die Kinder und Jugendliche vor Herausforderungen in naturräumlichen und natursportlichen Zusammenhängen stellen wollen und sie bei der Entwicklung ihrer Fähigkeiten ganzheitlich unterstützen wollen.

 

Das Wahlfach Erlebnispädagogik hat folgende Ausbildungsinhalte:

  • Theoretische Hintergründe der Erlebnispädagogik
  • Projektmanagement
  • Pädagogischer Aufbau eines Settings
  • Spiel- und Übungsformen
  • Naturerfahrung und Naturschutz
  • Verschiedene Outdoor-Erfahrungen wie Waldleben, Klettern, Schneeschuh, Rafting, Trekking, Solo
  • Grundlagen der Gruppendynamik
  • Reflexionsformen
  • Führungsrollen/ und –stile

 

Die Vermittlung erfolgt handlungsorientiert im Rahmen von Blockwochenenden an verschiedenen Orten im Voralpenland.

 

Voraussetzungen zur Teilnahme:

  • Kondition
  • Trittsicherheit
  • Schwindelfreiheit
  • Schwimmerfahrung

 

 

Ein Zertifikat „Basisqualifikation Erlebnispädagogik“ erhält, wer:

  • Aktiv an 5 Modulen teilgenommen hat.
  • Teilaufgaben während der Module selbstständig durchgeführt hat.
  • ein persönliches Lerntagebuch über den gesamten Zeitraum führt und vorlegt.
  • einen Prüfungstag erfolgreich geplant, durchgeführt und reflektiert hat.

Das Zertifikat wird von der Fachakademie ausgestellt und bescheinigt die erlangten Kenntnisse über die Ausbildungsinhalte. Das Zertifikat befähigt nicht zum selbstständigen, eigenverantwortlichen Durchführen von Kletter- oder Raftingtouren.

 

Bei der Teilnahme an allen 5 Modulen zur Erlangung des Zertifikats fallen Kosten in Höhe von rund 350 € an.